Ecosia ruft „Klima-Nobelpreis“ aus
Der „Klima-Nobelpreis“ soll die Bedeutung von Klimaschutz international würdigen – Suchmaschine Ecosia stellt eine Million Euro zur Verfügung.
Berlin, 8. Januar 2026. – Ecosia hat angekündigt, einen „Klima-Nobelpreis“ ins Leben zu rufen. Dafür hat die deutsche Suchmaschine eine Million Euro als Preisgeld zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen rief zudem weitere Organisationen dazu auf, sich an der Dotierung zu beteiligen. Ecosia will mit dem Preis von 2026 an herausragende Beiträge im Bereich Klimaschutz und planetare Gesundheit auszeichnen und langfristig fördern.
Ziel ist, Klimaprojekte in der Tradition der Nobelpreise zu verankern. Die Verantwortlichen der Suchmaschine haben das Geld bereits bei einem Notar in Berlin hinterlegt, um die Ernsthaftigkeit des Vorhabens zu unterstreichen. Nach Unternehmensangaben soll es ein unabhängiger Preis sein, der die Bedeutung von Klimaschutz auf internationaler Ebene würdigt und sichtbar macht.
Dringlichkeit des Klimaschutzes
Ecosia hat sich nach eigenen Angaben durch das Pflanzen von bisher rund 245 Millionen Bäumen als Suchmaschine mit nachhaltigem Fokus einen Namen gemacht. Der „Klima-Nobelpreis“ soll die Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes weiter erhöhen.
Die Reaktionen auf die Initiative von Ecosia fielen unterschiedlich aus. Es heißt, die Nobel-Stiftung habe einen entsprechenden Vorschlag abgelehnt. Sie begründete dies damit, dass Alfred Nobel in seinem Testament keine weiteren Kategorien vorgesehen habe. Seit der Einführung des Wirtschaftsnobelpreises 1969 hat die Stiftung keine neuen Preiskategorien mehr hinzugefügt.
Trotz dieser Ablehnung erhielt die Idee breite Unterstützung aus der Klimaschutzbewegung, unter anderem von Luisa Neubauer. Ecosia plant laut eigenen Angaben, nach dem Feedback der Stiftung zu prüfen, ob es dennoch einen gemeinsamen Weg für eine solche Auszeichnung geben könne.
Der Text ist eine redigierte und optimierte Version der KI-generierten Zusammenfassungen von Ecosia und Google.
Zu den verwendeten Quellen zählen: der Ecosia-Blog, Wirtschaftswoche, Leadersnet, Berliner Morgenpost, Table.Media, Euronews, Table.Briefings und News.Cision.
Das Thema Aufforsten bei Waldfreund.in.
Foto: Pflanzprojekt in Kenia / © Ecosia
