Weihnachtsbäume 2026 teurer
Weniger, teurer: Erzeuger wollen wegen höherer Kosten und kleinerem Angebot mehr Geld für Weihnachtsbäume
Wiebelsheim/Moisburg, 5. November 2026. Der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BVWE) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum e.V. (VNWB) kündigen zum Erntebeginn leichte Preissteigerungen an. Die Mitgliedsbetriebe sehen sich mit höheren Kosten konfrontiert.
Neben den Faktoren Maschinen, Hilfsmittel, Pflanzenschutz, Nährstoffe und Energie, wirken sich in diesem Jahr vor allem zwei Bereiche spürbar aus: Löhne und Logistik. Die Logistikkosten stehen unter dem Einfluß der weltpolitischen Lage mit den Auswirkungen des Iran‑Konflikts auf Transportwege und Frachtpreise. Ein arbeitsintensives Pflegejahr sei die Ursache höherer Lohnkosten. Vieles in den Weihnachtsbaumkulturen, vom Mähen bis zum Formschnitt, sei Handarbeit.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen erwarten die beiden Verbände für die Saison 2026 Endkundenpreise, die sich in diesen Korridoren bewegen:
Nordmanntanne: 25-33 Euro/Meter
Blaufichte: 17-22 Euro/Meter
Rotfichte: 14-19 Euro/Meter
„Wir werden auch 2026 ein breites Sortiment anbieten – von Premiumbäumen bis hin zu preisgünstigen Qualitäten. Der natürliche Weihnachtsbaum wird für alle erschwinglich und verfügbar bleiben,“ sagt Helmut Stoll, Vorsitzender des VNWB.
Außerdem heißt es, die Produktionsflächen von Weihnachtsbäumen in Deutschland und ganz Europa würden seit einigen Jahren schrumpfen.
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Der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BVWE) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum e.V. (VNWB) haben einen gemeinsamen Ausblick auf die Saison 2026 gegeben. Unser Text ist eine redigierte und gekürzte Zusammenfassung der Pressemitteilungen.
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Foto: © VNWB
