Der „Lavera-Wald“ wächst

Der „Lavera-Wald“ wächst

19. Oktober 2026 Aus Von waldreporter

Der Anbieter von Naturkosmetik will eine Naturoase mitten in Deutschland schaffen, die wächst und gedeiht: den „Lavera-Wald“.

Hannover/Northeim, 19. Oktober 2026. Gut zwei Jahre nach der ersten Aufforstung eines zwölf Hektar großen Waldgebiets „Am Sommerberg“ bei Northeim meldet die Lavera Thomas Haase Stiftung Positives: Es entwickle sich dort ein artenreicher Mischwald, der Biodiversität erlebbar mache und beweise, dass ein durchdachtes Pflanzkonzept auch unter schwierigen Bedingungen aufgeht.
Was einst von Borkenkäfer geschädigten Fichten geprägt war, verwandelt sich heute in eine lebendige Naturoase: So trage die Stiftung nach eigenen Angaben dazu bei, für intakte Waldflächen und natürliche Lebensräume zu sorgen.

Das Gelände gliedert sich nach Angaben der Stiftung in drei charakteristische Bereiche: eine artenreiche Wiese, einen abschüssigen Hang und ein exponiertes Hochplateau. Genau diese Topographie habe die Aufforstung zur echten Herausforderung – und zum idealen Lernprojekt gemacht.

Auf dem Hochplateau bestimmt steiniges Gelände, intensive Sonneneinstrahlung und geringe Wasserkapazität die Bedingungen. Dort hat die Stiftung in Anlehnung an die Bewaldung des Sollings klimaresistente Baumarten in Gruppen pflanzen lassen: Mammutbäume, Tulpenbäume, Kalifornische Roteichen sowie Traubeneichen – ergänzt durch Douglasien, Küstentannen und Hemlocktannen. Das Gebiet sei vorher noch eine rund zwei Hektar große „Waldwüste“ gewesen. Heute verwandle es sich in ein kleines Stück „Klein-Amerika“. Bereits in den zwei Jahren zeige sich, wie anpassungsfähig die Natur ist. Vorausgesetzt, man stellt sich richtig auf sie ein.

Lernen, mit der Natur zu arbeiten

Am abschüssigen Hang sowie im Waldinneren hat die Naturverjüngung als punktuelle Starthilfe Winterlinde, Hainbuche und Flatterulme erhalten. Auch diese diese wärme- und trockenheitsliebenden Baumarten entwickeln sich laut Stiftung „prächtig“.
Inzwischen seien die Jungbäume allein im laufenden Jahr um mehr als einen Meter gewachsen. Die Artenvielfalt sei spürbar. Das Gebiet erwache zu einem neuem Lebensraum und begeistere mit seinen blühenden Wildpflanzen und Insektenreichtum.

„Unser Pflanzkonzept geht auf – und genau das liebe ich an meinem Beruf“, sagt Jörg Nedden, Forstwissenschaftler und Projektverantwortlicher. Wir müssten wieder lernen, mit der Natur zu arbeiten – und dem Wald die Zeit zu geben, die er braucht.
„Was am Sommerberg entsteht, ist weit mehr als ein Aufforstungsprojekt – es ist Natur pur, wenn man so will. Ein Ort, an dem ein Urwald von morgen entstehen darf,“ ergänzt Sabine Kästner, PR-Verantwortliche für die Lavera Thomas Haase Stiftung.

Die Stiftung hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Umwelt- und Bildungsprojekte zu fördern und die Natur zu bewahren. Der Erwerb und die Aufforstung des Lavera-Walds sei eines der Herzstücke dieser Arbeit. Außerdem stelle es ein greifbares Symbol für den Anspruch dar, den auch Lavera Naturkosmetik und Laverana prägen: Verantwortung gegenüber Mensch und Natur zu übernehmen.

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Der Text, hier etwas gekürzt und redigiert, ist aus dem News-Bereich der Stiftung.
Das Thema Aufforsten bei Waldfreund.in.

Foto: © Lavera